„Ich kenne die Herausforderungen vor Ort – weil ich jeden Tag mittendrin bin.“

Seit über acht Jahren bin ich Bürgermeister in Leidersbach. In dieser Zeit habe ich unzählige Gespräche geführt – mit Vereinen, Familien, Unternehmen, Ehrenamtlichen und Menschen, die einfach Unterstützung gebraucht haben.

Und genau aus diesen Gesprächen weiß ich, was die Menschen bewegt.

Ob fehlende Kita-Plätze, Vereine auf der Suche nach Finanzierungsmöglichkeiten, Familien ohne Wohnung, Unternehmen, die ein Grundstück benötigen – ich war immer ansprechbar und habe gemeinsam mit den Beteiligten Lösungen gefunden. Nicht theoretisch, sondern ganz konkret.

Weil ich überall vor Ort bin, weil ich zuhöre und mir Zeit für die Anliegen der Menschen nehme, habe ich ein sehr klares Gespür dafür, was unsere Gemeinden und der Landkreis wirklich brauchen: Von Infrastruktur über Bildung bis zur Unterstützung des Ehrenamts.

Dieses Gefühl für die Menschen, dieses Engagement und dieser Wille, Dinge wirklich anzupacken – das motiviert mich, Landrat für den Landkreis Miltenberg zu werden.

Ich möchte meine Erfahrung, meine Energie und mein Verantwortungsgefühl für die gesamte Region einbringen.


 

In den meisten Verwaltungen wurde in den letzten Jahren das Personal aufgebaut.
Entgegen diesem Trend habe ich in meiner Amtszeit in den letzten 8 Jahren das Personal sogar um 15 % reduzieren können in Leidersbach.
Das spart immense Kosten, die wir gezielt für wichtige Projekte einsetzen können – zum Beispiel für Familien, Infrastruktur oder die Stärkung unserer Gemeinden.


 

„Und Los! ElternChanceN“ – starke Hilfe für Familien im ganzen Landkreis Miltenberg

In Leidersbach zeigt das Programm „Und Los! ElternChanceN“, wie gut frühe Unterstützung für Familien wirken kann – vom Start der Schwangerschaft bis zum ersten Schultag.

Jetzt möchte ich dieses erfolgreiche Konzept im gesamten Landkreis Miltenberg anbieten – gemeinsam mit unseren Städten und Gemeinden. Denn nur wenn Landkreis und Kommunen zusammenarbeiten, erreichen wir wirklich alle Familien.

Was macht „ElternChanceN“ aus?
    •    Kostenlose und vertrauliche Unterstützung
    •    Hilfe im Alltag, bei Erziehungsfragen und in schwierigen Lebenssituationen
    •    Auf Wunsch kommen die Elternbegleiter:innen direkt zu den Familien nach Hause

Was wird angeboten?
    •    Einzelberatung & Coaching für Eltern und Kinder
    •    Begleitung zu Arzt-, Kita- und Behördenterminen
    •    Unterstützung bei Anträgen, Finanzen, Beruf und Haushalt
    •    Gruppenangebote wie „Babbeln & Krabbeln“, Treffen für Schwangere, Elternrunden und Schulvorbereitung
    •    Auch Trauerbegleitung in belastenden Situationen

Warum ist das wichtig?
    •    Familien bekommen genau die Unterstützung, die sie brauchen
    •    Kinder starten besser in Kita und Schule
    •    Jeder investierte Euro zahlt sich mehrfach aus – für die Familien und für unsere Kommunen

Mein Ziel:

Ein flächendeckendes, gemeinsam finanziertes und gemeinsam getragenes Angebot für alle Familien im Landkreis Miltenberg – Landkreis und Kommunen Hand in Hand.
So stärken wir unsere Kinder, entlasten Eltern und investieren gemeinsam in eine starke Zukunft.


 

Die berufliche Bildung ist ein entscheidender Zweig unseres gesamten Bildungssystems. Hier werden genau die Fachkräfte ausgebildet, die unsere Unternehmen heute und in Zukunft dringend brauchen. Eine starke Wirtschaft ist wiederum Grundvoraussetzung für einen starken Landkreis – und dafür müssen wir optimale Bedingungen schaffen.

Um qualifizierte Fachkräfte ausbilden zu können, braucht es eine moderne Umgebung und damit eine moderne Berufsschule. Der Standort Miltenberg übernimmt dabei eine besondere Rolle: Neben der klassischen beruflichen Bildung finden dort inzwischen auch akademische Angebote statt – zwei vollwertige Studiengänge können bereits vor Ort absolviert werden.

Deshalb sollte es im ureigenen Interesse unseres Landkreises und aller Verantwortlichen sein, diesen wichtigen Bildungsstandort zu sanieren. Nur so erhalten und stärken wir dauerhaft die Wirtschaftskraft unserer Region.

Gute Bildung ist der Schlüssel zu einem starken Landkreis. Dafür setze ich mich ein. 


Ohne Ehrenamt geht nichts – unsere Vereine, Hilfsorganisationen, der Sport und die Kultur tragen unsere Gemeinschaft. 

Und wer sich für andere engagiert, soll spüren, dass dieser Einsatz geschätzt wird.

Als Bürgermeister in Leidersbach konnte ich das ganz konkret zeigen:

  • Über 290.000 € für die Jugendarbeit nach unserer Jugendförderrichtlinie
  • Über 1 Million € für neue Feuerwehrfahrzeuge
  • 20.000 € für das Helfer-vor-Ort-Fahrzeug – die höchste Förderung einer Kommune im Landkreis
  • Neuaufstellung der Bläserklasse nach Corona und erhöhte Zuschüsse für diese wichtige musikalische Jugendarbeit
  • Massive Unterstützung für unsere kulturellen und sporttreibenden Vereine

Wir denken sogar darüber nach, Feuerwehr und Rotes Kreuz künftig gemeinsam unterzubringen, um Synergien im Katastrophenschutz zu nutzen.

Doch eines fällt mir immer deutlicher auf: Ehrenamt wird immer komplizierter.

Datenschutzvorschriften, Versicherungsfragen, rechtliche Pflichten – viele Vereine kämpfen inzwischen mehr mit Formularen als mit ihrer eigentlichen Aufgabe.

Und genau das möchte ich ändern.

Als Landrat ist es mir ein großes Anliegen, dieses Dickicht an Bürokratie zu durchforsten und abzubauen. Ehrenamtliche sollen sich wieder auf das konzentrieren können, was zählt: Menschen helfen und Gemeinschaft stärken – nicht Akten wälzen.

Das passt auch zu einem meiner zentralen Wahlkampfthemen: Reform der Verwaltung und Abbau von Bürokratie.

Für mich steht fest: Ehrenamt verdient Unterstützung, Anerkennung – und endlich weniger Papierberge.


 

Mein Standpunkt zur Maintal-Bahn: Zweigleisig. Elektrifiziert. Zukunftsfähig.
Der Landkreis Miltenberg braucht eine elektrifizierte und zweigleisige Maintal-Bahn – und zwar nicht irgendwann, sondern so schnell wie möglich. 

Warum?
Weil wir nur so die Mobilität unserer Bürgerinnen und Bürger stärken, den ÖPNV ausbauen und gleichzeitig unseren industriestarken Landkreis fit für die Zukunft machen können.

Gerade unsere Unternehmen brauchen die Möglichkeit, Güter auf die Schiene zu verlagern – nicht nur nachts, sondern auch tagsüber. 
Dafür brauchen wir Kapazitäten, Stabilität und Planbarkeit. Das schafft nur eine zweigleisige Strecke.

Für mich ist der Ausbau der Maintal-Bahn eines der wichtigsten Infrastrukturprojekte unserer Region. 
Es entscheidet darüber, ob wir wirtschaftlich vorankommen, Verkehrsbelastung reduzieren und klimafreundliche Mobilität ermöglichen. 

Deshalb ist für mich klar:
Ich setze mich weiterhin mit voller Kraft dafür ein, dass wir im Landkreis Miltenberg eine elektrifizierte, leistungsfähige und zweigleisige Maintal-Bahn bekommen – für besseren ÖPNV und starken Güterverkehr. 


 

Die Gemeindeschwester wird künftig wieder ein wichtiger Bestandteil unserer Gesundheitsvorsorge und Pflege sein.
Sie bietet ein niederschwelliges, aufsuchendes Angebot, das Menschen in besonderen Lebenssituationen sowie pflegenden Angehörigen schnelle, unkomplizierte und menschliche Unterstützung ermöglicht.

Ein solches Angebot haben wir in Leidersbach im Bereich der Sozialarbeit bereits erfolgreich aufgebaut. 
Deshalb sehe ich gute Chancen, auch das Modell der Gemeindeschwester mittelfristig umzusetzen – denn Erfahrungen, Strukturen und Praxisbezug sind vorhanden. 

Für mich ist klar: Wenn etwas gut funktioniert, sollten wir es weiterentwickeln und in den Landkreis tragen. 
Die Gemeindeschwester kann ein echter Gewinn für die Menschen vor Ort sein – nah, verlässlich und unterstützend.